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Winzermeister, Gastwirt, Caterer, Unterhalter, Weinhändler und Kaufmann.

Auf vielen „Bühnen“ ist er zu Hause. In Bingen Kempten daheim, lebt er an einem heimeligen Ort, an dem Wein und beseelte Wesen eine wunderbare Aura verbreiten.
Heribert Kastell arbeitet seit vielen Jahren mit Kollegen gleicher Philosophie zusammen, ist Aushängeschild, präsentiert und vermarktet. Die Weine sind auserwählte Tropfen aus besten Kellern. Es macht Spaß zu trinken, was unter der Flagge des Kastell-Etiketts erscheint.
Die Rieslinge sind filigran und duftig. Burgunder kräftig und dennoch elegant. Die Roten sind schmackhafte Solisten und einzigartig-facettenreiche Cuvees.
Heribert Kastell lebt mit Leib und Seele seinen Beruf. In seiner Nähe fühlt man sich wohl. Spaziergänge durch die Weinberge und gemeinsame Weinproben vergisst man nicht. Informativ von der Heimat schwärmen, mit Herzblut den Wein vorstellen und eine deftige Bauernvesper auftischen, so erlebt man Heribert Kastell.

Da liegt es nahe, dass Kastell den Haferkasten am Freidhof als Wein – Kunst – Keller zu Veranstaltungen, Kunstausstellungen und außergewöhnlichen Weinproben öffnet.

Mit Freude an gutem Essen und Trinken, dem Herz am rechten Fleck ist Heribert Kastell bodenständiger und sympathischer Gastgeber.

Interview mit Heribert Kastell

Heribert wie geht es dem Winzer nach einem Jahr wie 2020?
Wenn ich die Frage auf das Weinjahr beziehe, geht es uns ausgezeichnet. Es liegt ein Jahrgang im Keller, welcher wunderbar in den Reigen der letzten Erntejahre passt. Von der Erntemenge können die Winzer zufrieden sein. Die Weine sind saftig, fruchtig, nicht zu schwer und werden uns ab dem Frühjahr große Freude machen.

Habt ihr wieder neue Fässer gekauft?

Du weißt doch, dass ich immer noch ein großer Freund des Holzfasses bin. 10 neue Barrique liegen im Keller. Insgesamt sind jetzt 25 kleine 225 Liter Fässer mit roten Sorten belegt.

Welche Rebsorten sind es?
Acolon, Cabernet Sauvignon und na klar der Spätburgunder. Aber nur ein Teil in neuen Fässern. Die meisten Fässer sind schon ein- oder zweimal belegt. Bis Ostern wird ein Teil auf Flaschen sein. Darauf kannst du dich freuen.

Wie wird der gelbe Muskateller in diesem Jahr?
Ja, der Gelbe Muskateller ist immer eine Herzenssache. Leicht verspielt mit seinem zarten Muskatton hat er eine lebhafte Fruchtfülle und einen animierendem Nachhall.

Du bist gut gelaunt, trotz eines Jahres, welches insgesamt ja nicht einfach war?
Alle mussten wir uns einschränken. Unsere Weinfeste die über 20 Jahre fester Bestandteil unseres Jahresablaufes waren fanden alle nicht statt. Dies war für Festbesucher und auch Winzer schon eine besondere Situation. Trotzdem sehe ich voller Zuversicht in das kommende Jahr.

Was hast du für dich persönlich vor 2021?
Im Grunde ist unser Jahresablauf durch die Natur bestimmt. In der Zeit, welche ich für mich habe genieße ich unsere Heimat. Wir leben hier in Bingen in einer herrlichen Landschaft. Spaziergänge durch die Weinberge und am Rhein entlang sind etwas für die Seele. Dann ein Glas Wein, am liebsten in Geselligkeit, wäre das Schönste. So lange dies nicht geht, schmeckt es auch zu zweit.

Setzt du dich auch noch auf dein Fahrrad?
Das tue ich tatsächlich noch regelmäßig. Nach Feierabend, zweimal die Woche, ob Sommer oder Winter.